Der Pfau unterm Baum

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Nicole C. Bernhauser

In Graz, ein Stück hinter dem Bahnhof, gibt es einen Garten mit Bäumen und Pfauen. Mein Besuch in der Anlage vom Schloss Eggenberg war viel zu kurz.

Mein letzter Besuch war beim Klanglicht im Oktober 2021. Da war es auch bunt und sehr mystisch. Wilde weiße Pferde tanzten vor dem Schloss und im Wald huschten drahtige Tierchen durch die Bäume.

Das Klanglicht 2021

Uralte Baumriesen

Jetzt, Anfang Juni, gibt es andere Anziehungspunkte hier rund ums Schloss Eggenberg.

Schon beim Eintreten durch das große schmiedeeiserne Tor in die Gartenanlage tut sich ein Anblick auf, der meine Seele baumeln lässt. Meine Augen baden in einem Meer von Grün und Bäumen, eins herrlicher als das andere. Noch ist es still.

Als erstes begrüßt mich der Tulpenbaum, ein Traum in Grün und Gelb.

Am Ende des Weges wartet das Schloss mit Ausstellungen von Münzen, Orden, Marienstatuen, mit Laternengängen, einer gotischen Kapelle und mehr.

Auch die Judenburger Gulden finde ich in den Schaukästen. Da fällt mir meine Geschichte von Guldi wieder ein, die ich fürs Stadt-Atelier Judenburg geschrieben hab. Die Welt ist doch klein!!

Rechter Hand vor dem Schloss ist der Rosenhügel eingehüllt in eine liebliche Rosenduftwolke.

Das Schloss Eggenberg

Es beginnt zu nieseln und ich höre vereinzelt lautes Rufen. Wer ist es, der mich da ruft? Ich mach mich auf den Weg durch den riesigen Park. Da ist einer, auf der Mauer. Als wollte er vor mir flüchten. Vorbei an einer Gruppe, die sich die wundervollen antiken Baumriesen erklären lässt, finde ich noch einen. Versteckt unter einem Baum am Teich. Ich vermute, sie sind regenscheu, die Pfaue. Neben dem Tor, auf dem sonnenwarmen Sims, sitzt auch einer, so ein schöner, neugieriger.

Der Pfau unterm Baum

So sehr ich auch darum bitte, er schlägt kein Rad für mich. Wahrscheinlich hab ich nicht die richtige Motivation für den Herrn Pfau mit. Vielleicht beim nächsten Mal.

Bäume und Pfauen im Schloss Eggenberg

Bei der nächsten Gelegenheit komm ich früher her. Da lass ich mich durch die Prunkräume führen und mach noch einen ausgiebigen Abstecher zum Planetengarten, ganz hinten im nördlichen Eck. Und für einen Besuch im Café Pavillon nehm ich mir auch die Zeit.

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Nicole Bernhauser, Inhaber der Schreibstube Bernhauser

So bin ich

Schön schreiben ist mir in der Schule nicht so gut gelungen. Heute nehm ich gern eine Feder und schreib ein paar Zeilen für liebe Freund*innen.

Einen Brief, auf dem meine Anschrift mit der Hand geschrieben steht, mach ich immer als Erstes auf. Das spricht mich einfach mehr an.

Ich kann nichts dafür, aber die Tippfehler in Texten, Speisekarten und auf Plakaten springen mich gleich so an.

Und ich schreib selber gern Geschichten. Mit einfachen, aber starken Sätzen, die du schon beim ersten Lesen sofort verstehst. Mit Worten Bilder malen, ja, das ist mein Hobby.

Gelernt hab ich Touristikkauffrau in Kleßheim. Werbung zu machen, war mein täglich Brot in Tourismusverbänden und Hotels.
Das Familienmanagement mit 3 Kindern, Mann und 2 Katzen hat mich viele Jahre ausgelastet. 

Jetzt bin ich wieder dran. Ich nehme mir Zeit für das, was mir Freude bereitet. Das ist einerseits, mit kinesiologischen Methoden Menschen zu unterstützen. Und andrerseits meine Vorliebe für Buchstaben, Wörter, Worte und was du damit alles bewirken kannst. Das lebe ich in meiner Schreibstube aus.

Mehr von mir gibt´s in Judenburger Schaufenstern, in Magazinen und im Impuls-Magazin des ÖBK zu lesen.

 Nicole C. Bernhauser

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