Nicole C. Bernhauser

Nicole C. Bernhauser

Der Vorteil von neuen Wegen im Vergleich zu Wegen, die schon tiefe Furchen gezogen haben und was wir dabei finden können. Welche Furchen ziehst du täglich?

Geh deinen Weg – wenn das immer so einfach wär!

Wir werden in einer Familie auf Spur gebracht. Die Tradition schreibt den Weg vor. Alle Wege führen nach Rom. Welche Laufbahn ist die richtige? Welchen Weg soll ich einschlagen. Hoffentlich komm ich nicht vom Weg ab. Es gibt keinen Weg zum Glück – glücklich sein ist der Weg.

Viele Wege, Irrwege, Umwege, Abwege und viele Gelegenheiten.

Meine Idee zu Wegen ist eine zweigeteilte, um nicht zu sagen eine zwiespältige. Für mich gibt es vorgegebene Wege mit Sicherheitsgurt und dann gibt es noch freie, wilde und ungesicherte mit der Chance auf Entwicklung und auf Neues.

Der Weg wie auf Schienen
Der Weg in der Furche

Furchen geben Sicherheit

Bei den Wegen mit Sicherheitsgurt sind die Furchen gezogen. Das hat den Vorteil, du bleibst in der Spur. Du hast rechts und links neben dir einen Sicherheitspolster. Wie beim Billard kannst du über die Bande spielen, aber du fällst nicht aus dem Spiel. Du verlässt nicht so leicht den Spielplatz deines Lebens. Du ziehst dahin, einmal ein bisschen weiter oben, dann etwas weiter unten.

Du fährst wie auf Schienen durchs Leben. Die einzige Abwechslung sind die Haltestellen.

Allerdings ist die Aussicht recht übersichtlich, nicht besonders reich an Abwechslung. Du schaust nach vorn, du schaust zurück und du siehst nur den einen Weg. Vielleicht siehst du am Ende des Weges Licht. Die Abenteuer sind vorhersehbar. Ja klar, du siehst sie ja schon vorher, bevor du auf deinem Weg dort ankommst, wo sie stattfinden. Das gibt Sicherheit.

Auf dem Weg siehst du Licht am Ende des Tunnels

Trau dich querfeldein ins Abenteuer

Hast du Lust auf den gesamten Reichtum, den dir dein Leben zu bieten hat, ist es ratsam, aus deiner Furche auszusteigen, die Gleise zu verlassen.

Begib dich auf deinen eigenen Weg. Auf den freien, wilden, der weniger Sicherheit bietet, dafür aber unzählige Chancen auf Neues. Du musst keine Angst haben. Du hast alles bei dir, was du dafür brauchst.

Ich verspreche dir, wenn du aus der Furche aussteigen willst, wird es abenteuerlich. Vielleicht kommst du beim ersten Versuch gar nicht über die hohe Mauer deiner gewohnten Komfortzone heraus. Du rutschst wieder zurück in gewohnte Bahnen.

Hol Schwung, nimm Anlauf und probier es noch einmal. Und noch einmal.

Der Blick aus dem Ballon macht das Herz weit

Wenn du oben auf dem höchsten Punkt bist, hast du kurz die Chance, das RundumPanorama zu genießen. Der Ausblick öffnet sich in alle Richtungen, die Welt tut sich für dich auf, du bekommst den ersten Geschmack von alldem, was möglich ist.

Und dann ….. wird es dich fürchterlich zerrütteln und zerbeuteln. Es wird ein totales Auf und Ab sein, ein Chaos. Keine sicheren Wände, die dich schützen und abschirmen. Da wirst du deine Slicks und deine High heels gegen ordentliches Schuhwerk tauschen müssen. Hier brauchst du Profil und Grip.

Aber ….. es wird bunt sein. Vielfältig. Einmal oben, einmal kopfüber unten.

Das ist deine Chance. Deine Chance, herauszufinden, was du kannst, wohin du willst und was alles möglich ist.

Und es ist die beste Gelegenheit, dir selbst dein dir angeborenes Potenzial zu zeigen. Du zeigst dich endlich von deiner Seite. Eine Seite, von der du vielleicht selbst noch gar nichts gewusst hast.

Die hohe Schule des Rallyefahrens quer über die fest eingefahrenen Furchen des Lebens ist es, dir selbst zu zeigen, was du draufhast. Publikum wirst du wenig finden. Das bedeutet weniger Urteil, weil jeder genug mit sich selbst zu tun hat.

Spring rein, überwinde die Furchen
Du findest immer Hilfe auf deinem Weg

Geh deinen Weg und lass die Leute reden! (Dante Aleghieri)

Sicher findest du Gleichgesinnte, die sich auch auf den Weg zu sich gemacht haben. Geh ein Stück mit ihnen, wenn es dir guttut. Lass dich inspirieren von ihrer Geschichte und dann ….

Irgendwann – je rumpliger, umso eher – hast du deine Perfektionsfahrt hinter dir. Dann bist du auf dem Weg zu neuen Orten. Du hast das Furchenfeld der Entwicklung hinter dich gebracht und kannst die Ernte einfahren. Du bist aus der Gleis ausgebrochen und bewegst dich frei durch dein Leben.

Wie genau die Aussicht dann sein wird, kann ich noch nicht beschreiben, weil ich noch nicht dort bin. Und mein Ziel ist ja nicht vergleichbar mit deinem Ziel. Noch beutelt es mich bei der Furchenüberquerung auf dem Weg aus dem Schlamassel heraus. Ich verspreche, wenn ich weiß, wie es dort ist, wo ich hoffentlich bald vorbei komm, erzähl ich davon.

Das Meer und der Weg am Strand
Aussicht von Pack in die Gegend

Nur eines ist sicher: es wird offener, möglicher und abenteuerlicher sein als der ewig gleiche Trott.

Das ist jetzt nicht die Aufforderung, dein Heim und deine Familie zu verlassen. Ganz im Gegenteil: Es ist eine Frage unter Freunden. Welche Furchen ziehst du täglich in deinem Leben? Bist du bereit, die eine oder andere Komfortzone zu verlassen und dein Leben und das deiner Mitmenschen zu bereichern?

Ich wünsche Dir und mir und uns allen den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Jeder Weg ist so einzigartig wie du selbst. Vielleicht sehen wir uns ja unterwegs!

So bin ich

Schön schreiben ist mir in der Schule nicht so gut gelungen. Heute nehm ich gern eine Feder und schreib ein paar Zeilen für liebe Freund*innen.

Einen Brief, auf dem meine Anschrift mit der Hand geschrieben steht, mach ich immer als Erstes auf. Das spricht mich einfach mehr an.

Ich kann nichts dafür, aber die Tippfehler in Texten, Speisekarten und auf Plakaten springen mich gleich so an.

Und ich schreib selber gern Geschichten. Mit einfachen, aber starken Sätzen, die du schon beim ersten Lesen sofort verstehst. Mit Worten Bilder malen, ja, das ist mein Hobby.

Gelernt hab ich Touristikkauffrau in Kleßheim. Werbung zu machen, war mein täglich Brot in Tourismusverbänden und Hotels.
Das Familienmanagement mit 3 Kindern, Mann und 2 Katzen hat mich viele Jahre ausgelastet. 

Jetzt bin ich wieder dran. Ich nehme mir Zeit für das, was mir Freude bereitet. Das ist einerseits, mit kinesiologischen Methoden Menschen zu unterstützen. Und andrerseits meine Vorliebe für Buchstaben, Wörter, Worte und was du damit alles bewirken kannst. Das lebe ich in meiner Schreibstube aus.

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